Presse/News
29.08.2017, 11:30 Uhr | Wahlkreisbüro, Weiß
Einflugschneise als Landebahn
Kampf gegen das Bienensterben: Barbara Woltmann MdB informiert sich beim Imkereiverein und im Park der Gärten
Bad Zwischenahn. Das Bienensterben beunruhigt seit über zehn Jahren nicht nur Imker, Wissenschaftler und Naturschützer, sondern hat auch die Politik alarmiert. Denn 70 % der Ernährungspflanzen werden von Bienen und Insekten bestäubt. Vor diesem Hintergrund informierte sich die Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann beim Imkereiverein Bad Zwischenahn/Westerstede und im Park der Gärten zum Thema.
Barbara Woltmann, CDU-Ratsherr Evert-Geert Wassink (2.v.l.), Ulrich Kapteina, und Imker Klaus-Dieter Szag schauten sich die Ein- und Ausflugschneise des begehbaren Bienenstandes im Park der Gärten an, die als Landebahn konzipiert wurde. Foto: S. Weiß
 Es gibt es eine Vielzahl von Gründen, warum es den Bienen nicht gut geht. Das sind Pflanzenschutzmittel und Monokulturen ebenso wie die Varroamilbe (ein Parasit, der an Honigbienen lebt), zu wenige Blühpflanzen und Möglichkeiten zum Unterschlupf für Wildbienen. Das führte der Vorstand vom Imkereiverein Bad Zwischenahn/Westerstede e.V. aus, den Barbara Woltmann zusammen mit den CDU-Ratsherren Evert-Geert Wassink und Peter Kellermann-Schmidt besuchte. Vorsitzender Alfred Meyer appellierte, dass mit Bienenweiden, der Pflanzung von blühenden Bäumen und dem richtigen Zeitpunkt des Heckenschnitts schon eine Menge für das Wohlergehen von Bienen geleistet werden kann. Vorschläge, die Peter Kellermann-Schmidt über den Gemeinderat anbringen wird. 
 
Im Park der Gärten können sich die Besucher u.a. an einem begehbaren Bienenstand anschaulich über das Thema informieren. Imker Klaus-Dieter Szag hat die Einflugschneise als Landebahn gebaut. „Jetzt müssen wir ihnen nur noch beibringen, auf der rechten Seite hineinzukrabbeln“, sagt er zwar mit einem Schmunzeln, plant aber, dazu mit Kindern zu forschen: Mit einem Belag, dessen Struktur einmal in Richtung Eingang führt und auf der anderen Bahn in Richtung Ausgang. Darüber hinaus bietet der Park als außerschulischer Lernort Kindern und Jugendlichen zahlreiche Lernangebote. 
 
„Das Bienensterben ist ein Phänomen mit unterschiedlichen Ursachen. Mit der Förderung von Blühstreifen und Mitteln für die Forschung wirken wir dem entgegen. Aber jeder kann auch mit dem Anpflanzen von Blumen und naturnahem Gärtnern in seinem Privatgarten den Bienen helfen. Die Bienen sind auch für den Menschen überlebenswichtig. Sie sorgen für ein Gleichgewicht in der Natur“, sagt Barbara Woltmann. 
 
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